Montessori-Pädagogik Teil 1
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Montessori-Pädagogik Teil 1
Hi!
Hier schon mal die Gliederung des Referats und alle Stichpunkte zu den ersten 6 Punkten, die wir schon besprochen haben. Sobald wir auch den Rest gemacht haben, stelle ich ebenfalls die anderen Stichpunkte ins Forum. :-)
lg, Kira
Gliederung:
1. Grundbegriffe & -annahmen
2. Maria Montessori
3. Der absorbierende Geist
4. Sensible Perioden
5. Die vorbereitende Umgebung
6. Entwicklungsmaterial
7. Grundlegende Eigenschaften des Materials
• Fehlerkontrolle
• Ästhetik
• Aktivität
• Begrenzung
8. Polarisation der Aufmerksamkeit
9. Das Kind als Baumeister des Menschen
10. Die Aufgabe der Erziehung
11. Aufgaben des Erziehers
12. Wahrnehmung des Kindes
13. Besondere Bedeutung der Wahrnehmung für das kindliche Lernen
14. Freiarbeit in der Grundschulklasse
I Grundbegriffe & -annahmen
• Montessori-Pädagogik = Eine Pädagogik vom Kinde aus
• Leitmotiv: „Hilf mir es selbst zu tun“
• Grundlage: Beobachtung der Kinder und die daraus abgeleiteten Entwicklungsgesetze (das
anthropologische Konzept Montessoris entstand erst nach und nach)
• Freiheit der Kinder beachten und die inneren Lebensgesetze erkennen; Liebe & Achtung dem Kind
gegenüber
• das Kind hat die Möglichkeit, sich von biologisch-instinkhaften Vorgegebenheiten zu lösen und mit Kraft
seines Geistes (Grundimpuls) ein frei entfaltetes Wesen zu werden (leib-geistiges Wesen)
• die in Verantwortung gelebte Freiheit = Ausdruck menschlicher Würde
• Basis & Ziel Montessoris: Würde schon beim Kind erkennen
• Freiheit = Vorstufe zur Selbständigkeit & Unabhängigkeit des Kindes
• alle Vorstufen & Phasen des Lebens finden Beachtung (Phasenwechsel ca. alle 6 Jahre); Bsp: Zahnwechsel
oder Pubertät = Wechsel zwischen 2 Stufen
• die Phasenlehre ist Montessori nicht am wichtigsten, eher die sensiblen Perioden
• nicht der Erzieher weiß, was gut für das Kind ist, sondern es selbst; nach Interessen und Wünschen
handeln
• Erzieher = Vermittler in vorbereiteter Umgebung; er darf nie die Freiheit des Kindes verletzen; indirekte
Hilfe zur Selbsterziehung
• Denken, Fühlen, … = menschliche Kräfte & Möglichkeiten; gewinnen mit zunehmendem Alter an Bedeutung
• der Mensch lebt nicht allein für seine individuelle Verwirklichung, sondern hat ebenfalls eine soziale und
kosmische Mission
• Kind ist innerhalb vorgegebener Grenzen schöpferisch --> lernt Verantwortung für sich & seine Umgebung zu
übernehmen, es kann nicht nach Lust und Laune agieren
• Anthropologisches Konzept = Resultat langjähriger Beobachtungen & Antwort auf die Stellung des
Einzelnen im sozialen Umfeld; nicht allein theoretisches Konzept einer optimalen Förderung
II Maria Montessori (siehe Infozettel)
III Der absorbierende Geist
• das Kind absorbiert die Umgebung & verändert sich in Harmonie mit dieser
• Eindrücke sind so tief, dass das Kind aufgrund einer gewissen biologischen oder psycho-chemischen
Umwandlung zum Schluss der Umgebung selbst ähnelt
• existiert in jeder Lebensform: physisch bei Tieren, psychisch bei Menschen
• wichtigste Aktivität des Lebens
• Kinder sehen Dinge nicht wie Erwachsene: Erwachsene haben nur noch geringe Erinnerung an Dinge, über
die sie sich gefreut haben; Kinder erhalten tiefe Eindrücke, durch die sie ihr Individuum weiter ausbauen
• Kind eignet sich aufgrund der einzigartigen kindlichen Kräfte im Laufe der Kindheit die unterschiedlichen
Merkmale an (Sprache, Religion…) --> baut Anpassung an Umwelt auf
• in seiner Umgebung ist das Kind glücklich & entwickelt sich, da es Gewohnheiten & Sprache absorbiert
(absorbieren = aufnehmen)
• baut für jede neue Umgebung neue Anpassung auf --> formt sich so um & gleicht sich an, dass die
Umgebung Teil des Selbsts wird
• Eltern müssen Umgebung des Kindes vorbereiten, um ihm zu helfen --> Tätigkeitsmotive liefern, die der
Entwicklungslinie entsprechen, um dem Kind Gelegenheit zu funktionellen Übungen zu geben
• Kind muss unter Menschen leben, deren Gebräuche & Gewohnheiten es sich aneignen soll (Sprache,
Rituale,…)
IV Die sensiblen Perioden (konkretes Phasenmodell siehe Zettel)
• De Vries (holländischer Gelehrter) entdeckte Empfänglichkeitsperioden bei Tieren; in Schulen wurden
„sensible Perioden“ auch in der Entwicklung von Kindern entdeckt --> für Erziehung nutzbar
• Sensible Perioden = besondere Empfänglichkeiten von vorübergehender Dauer --> Erwerbung bestimmter
Fähigkeiten möglich; hiernach klingt Empfänglichkeit wieder ab
• Entwicklung jedes Charakterzugs aufgrund eines Impulses in einer engen Zeitspanne
• Wachstum = Ergebnis innerer Arbeit, die von periodisch auftretenden Instinkten sorgfältig geleitet wird
• Instinkte nötigen zu Energieaufwand, der sich sehr vom erwachsenen Individuum unterscheidet
• auf der einen Seite gibt es einen inneren Anstoß, der zu bewunderungswürdigen Leistungen führt, auf der
anderen Seite allerdings auch Perioden der Gleichgültigkeit, die leistungsunfähig machen
• Erwachsene können von außen nicht auf das Vorgehen im Inneren des Kindes einwirken
• hatte das Kind nicht die Möglichkeit gemäß den Empfänglichkeitsperioden zu handeln, ist die Gelegenheit
versäumt sich eine bestimmte Fähigkeit anzueignen --> für immer vorbei
• aufgrund der Empfänglichkeit entsteht ein intensiver Zusammenhang zwischen dem Kind an sich und der
Außenwelt --> nun ist alles leicht und begeisternd
• Anstrengung wird zum Machtzuwachs
• ist die entsprechende Fähigkeit errungen, entsteht eine Gleichgültigkeit und Müdigkeit
• kaum ist eine Errungenschaft abgeschlossen beginnt eine neue; Kind schreitet von einer Eroberung zur
nächsten --> Schöpfungswerk des geistigen Menschen
• ist die Empfänglichkeitsperiode vorbei, kann etwas nur mit Willenskraft und Mühe erlernt werden; die Arbeit
wird zu etwas Ermüdendem --> dies ist der grundlegende Unterschied zwischen der Psychologie des
Erwachsenen und des Kindes
• die innere Lebenskraft erklärt die Errungenschaften des Kindes
• treten Hindernisse beim Erringen auf ist dies wie eine Art Zusammenbruch in der Kinderseele --> Folge:
geistige Qualen, deren „Narben“ jeder Mensch unwissentlich in sich trägt
• wird das inneren Funktionieren durch etwas in der Umwelt gestört, kann es während einer
Empfänglichkeitsperiode zu grundlosen, heftigen Ausbrüchen und Verzweiflung kommen, welche wir als
Launen bezeichnen (Launen = Ausdruck einer seelischen Störung/Spannungszustand) --> Seele versucht
sich gegen den unerträglichen Zustand zu wehren
V Die vorbereitende Umgebung
• Umgebung soll vorbereitet sein, damit sich das Kind entsprechend seiner sensiblen Phasen entwickeln kann
• zu dieser „indirekten Erziehung“ gehören der Erzieher, andere Kinder (personelle Umgebung), kindgerechtes
Mobiliar & Arbeitsmaterialien
• das Arbeitsmaterial dient zu Übungen des täglichen Lebens und zum didaktischen Lernen
• verschiedene Farben spielen eine große Rolle (bestimmte Farbverteilungen: sog. Montessori-Farben)
• zur v. U. gehören auch die besonderen Entwicklungsmaterialien Montessoris
VI Das Entwicklungsmaterial
• basiert auf sorgfältigen Versuchen Jean Itards & Edouard Séguin mit schwachsinnigen & geistig
zurückgebliebenen Kindern, deren Experimentalpsychologie, sowie auf die ersten Ergebnisse der
Versuchsarbeit Maria Montessoris
• die Reaktionen der Kinder auf das Material, die Häufigkeit deren Benutzung, sowie die
Entwicklungsfortschritte der Kinder sind vertrauenswürdige Kriterien für die Ausschaltung, Abänderung und
Annahme der Mittel als Materialien an den Montessori-Schulen
• alle Eigenschaften (Farbe, Form,…) wurden durch ausführliche Versuche festgelegt
Isolierung einer Eigenschaft:
• unter vielen Eigenschaften muss eine einzige des Gegenstands isoliert werden
• es müssen Gegenstände vorbereitet werden, die – bis auf die sich ändernde Eigenschaft – völlig gleich sind
--> anderenfalls ist es nicht möglich, nur einen einzigen Sinn zu schulen, da er durch einen anderen
unterstützt wird
• große Klarheit der Differenzierung der Dinge lässt sich erreichen --> Grundlage des Interesses am
Unterscheiden
• psychologische Seite: Sinne müssen so weit wie möglich isoliert werden, um einzelne Eigenschaften besser
hervorheben zu können (z.B. nicht gleichzeitig Form & Temperatur…)
• der Isolierungsprozess kann 2-facher Natur sein: 1. kann er sich auf den von jedem Umwelteinfluss
isolierten Menschen beziehen oder 2. auf das nur eine Eigenschaft aufweisende Material
• das Kind erforscht von Natur aus gerne die Umwelt --> schließt wohlwollend die Augen, um Formen &
Geräusche genau kennen zu lernen
Hier schon mal die Gliederung des Referats und alle Stichpunkte zu den ersten 6 Punkten, die wir schon besprochen haben. Sobald wir auch den Rest gemacht haben, stelle ich ebenfalls die anderen Stichpunkte ins Forum. :-)
lg, Kira
Gliederung:
1. Grundbegriffe & -annahmen
2. Maria Montessori
3. Der absorbierende Geist
4. Sensible Perioden
5. Die vorbereitende Umgebung
6. Entwicklungsmaterial
7. Grundlegende Eigenschaften des Materials
• Fehlerkontrolle
• Ästhetik
• Aktivität
• Begrenzung
8. Polarisation der Aufmerksamkeit
9. Das Kind als Baumeister des Menschen
10. Die Aufgabe der Erziehung
11. Aufgaben des Erziehers
12. Wahrnehmung des Kindes
13. Besondere Bedeutung der Wahrnehmung für das kindliche Lernen
14. Freiarbeit in der Grundschulklasse
I Grundbegriffe & -annahmen
• Montessori-Pädagogik = Eine Pädagogik vom Kinde aus
• Leitmotiv: „Hilf mir es selbst zu tun“
• Grundlage: Beobachtung der Kinder und die daraus abgeleiteten Entwicklungsgesetze (das
anthropologische Konzept Montessoris entstand erst nach und nach)
• Freiheit der Kinder beachten und die inneren Lebensgesetze erkennen; Liebe & Achtung dem Kind
gegenüber
• das Kind hat die Möglichkeit, sich von biologisch-instinkhaften Vorgegebenheiten zu lösen und mit Kraft
seines Geistes (Grundimpuls) ein frei entfaltetes Wesen zu werden (leib-geistiges Wesen)
• die in Verantwortung gelebte Freiheit = Ausdruck menschlicher Würde
• Basis & Ziel Montessoris: Würde schon beim Kind erkennen
• Freiheit = Vorstufe zur Selbständigkeit & Unabhängigkeit des Kindes
• alle Vorstufen & Phasen des Lebens finden Beachtung (Phasenwechsel ca. alle 6 Jahre); Bsp: Zahnwechsel
oder Pubertät = Wechsel zwischen 2 Stufen
• die Phasenlehre ist Montessori nicht am wichtigsten, eher die sensiblen Perioden
• nicht der Erzieher weiß, was gut für das Kind ist, sondern es selbst; nach Interessen und Wünschen
handeln
• Erzieher = Vermittler in vorbereiteter Umgebung; er darf nie die Freiheit des Kindes verletzen; indirekte
Hilfe zur Selbsterziehung
• Denken, Fühlen, … = menschliche Kräfte & Möglichkeiten; gewinnen mit zunehmendem Alter an Bedeutung
• der Mensch lebt nicht allein für seine individuelle Verwirklichung, sondern hat ebenfalls eine soziale und
kosmische Mission
• Kind ist innerhalb vorgegebener Grenzen schöpferisch --> lernt Verantwortung für sich & seine Umgebung zu
übernehmen, es kann nicht nach Lust und Laune agieren
• Anthropologisches Konzept = Resultat langjähriger Beobachtungen & Antwort auf die Stellung des
Einzelnen im sozialen Umfeld; nicht allein theoretisches Konzept einer optimalen Förderung
II Maria Montessori (siehe Infozettel)
III Der absorbierende Geist
• das Kind absorbiert die Umgebung & verändert sich in Harmonie mit dieser
• Eindrücke sind so tief, dass das Kind aufgrund einer gewissen biologischen oder psycho-chemischen
Umwandlung zum Schluss der Umgebung selbst ähnelt
• existiert in jeder Lebensform: physisch bei Tieren, psychisch bei Menschen
• wichtigste Aktivität des Lebens
• Kinder sehen Dinge nicht wie Erwachsene: Erwachsene haben nur noch geringe Erinnerung an Dinge, über
die sie sich gefreut haben; Kinder erhalten tiefe Eindrücke, durch die sie ihr Individuum weiter ausbauen
• Kind eignet sich aufgrund der einzigartigen kindlichen Kräfte im Laufe der Kindheit die unterschiedlichen
Merkmale an (Sprache, Religion…) --> baut Anpassung an Umwelt auf
• in seiner Umgebung ist das Kind glücklich & entwickelt sich, da es Gewohnheiten & Sprache absorbiert
(absorbieren = aufnehmen)
• baut für jede neue Umgebung neue Anpassung auf --> formt sich so um & gleicht sich an, dass die
Umgebung Teil des Selbsts wird
• Eltern müssen Umgebung des Kindes vorbereiten, um ihm zu helfen --> Tätigkeitsmotive liefern, die der
Entwicklungslinie entsprechen, um dem Kind Gelegenheit zu funktionellen Übungen zu geben
• Kind muss unter Menschen leben, deren Gebräuche & Gewohnheiten es sich aneignen soll (Sprache,
Rituale,…)
IV Die sensiblen Perioden (konkretes Phasenmodell siehe Zettel)
• De Vries (holländischer Gelehrter) entdeckte Empfänglichkeitsperioden bei Tieren; in Schulen wurden
„sensible Perioden“ auch in der Entwicklung von Kindern entdeckt --> für Erziehung nutzbar
• Sensible Perioden = besondere Empfänglichkeiten von vorübergehender Dauer --> Erwerbung bestimmter
Fähigkeiten möglich; hiernach klingt Empfänglichkeit wieder ab
• Entwicklung jedes Charakterzugs aufgrund eines Impulses in einer engen Zeitspanne
• Wachstum = Ergebnis innerer Arbeit, die von periodisch auftretenden Instinkten sorgfältig geleitet wird
• Instinkte nötigen zu Energieaufwand, der sich sehr vom erwachsenen Individuum unterscheidet
• auf der einen Seite gibt es einen inneren Anstoß, der zu bewunderungswürdigen Leistungen führt, auf der
anderen Seite allerdings auch Perioden der Gleichgültigkeit, die leistungsunfähig machen
• Erwachsene können von außen nicht auf das Vorgehen im Inneren des Kindes einwirken
• hatte das Kind nicht die Möglichkeit gemäß den Empfänglichkeitsperioden zu handeln, ist die Gelegenheit
versäumt sich eine bestimmte Fähigkeit anzueignen --> für immer vorbei
• aufgrund der Empfänglichkeit entsteht ein intensiver Zusammenhang zwischen dem Kind an sich und der
Außenwelt --> nun ist alles leicht und begeisternd
• Anstrengung wird zum Machtzuwachs
• ist die entsprechende Fähigkeit errungen, entsteht eine Gleichgültigkeit und Müdigkeit
• kaum ist eine Errungenschaft abgeschlossen beginnt eine neue; Kind schreitet von einer Eroberung zur
nächsten --> Schöpfungswerk des geistigen Menschen
• ist die Empfänglichkeitsperiode vorbei, kann etwas nur mit Willenskraft und Mühe erlernt werden; die Arbeit
wird zu etwas Ermüdendem --> dies ist der grundlegende Unterschied zwischen der Psychologie des
Erwachsenen und des Kindes
• die innere Lebenskraft erklärt die Errungenschaften des Kindes
• treten Hindernisse beim Erringen auf ist dies wie eine Art Zusammenbruch in der Kinderseele --> Folge:
geistige Qualen, deren „Narben“ jeder Mensch unwissentlich in sich trägt
• wird das inneren Funktionieren durch etwas in der Umwelt gestört, kann es während einer
Empfänglichkeitsperiode zu grundlosen, heftigen Ausbrüchen und Verzweiflung kommen, welche wir als
Launen bezeichnen (Launen = Ausdruck einer seelischen Störung/Spannungszustand) --> Seele versucht
sich gegen den unerträglichen Zustand zu wehren
V Die vorbereitende Umgebung
• Umgebung soll vorbereitet sein, damit sich das Kind entsprechend seiner sensiblen Phasen entwickeln kann
• zu dieser „indirekten Erziehung“ gehören der Erzieher, andere Kinder (personelle Umgebung), kindgerechtes
Mobiliar & Arbeitsmaterialien
• das Arbeitsmaterial dient zu Übungen des täglichen Lebens und zum didaktischen Lernen
• verschiedene Farben spielen eine große Rolle (bestimmte Farbverteilungen: sog. Montessori-Farben)
• zur v. U. gehören auch die besonderen Entwicklungsmaterialien Montessoris
VI Das Entwicklungsmaterial
• basiert auf sorgfältigen Versuchen Jean Itards & Edouard Séguin mit schwachsinnigen & geistig
zurückgebliebenen Kindern, deren Experimentalpsychologie, sowie auf die ersten Ergebnisse der
Versuchsarbeit Maria Montessoris
• die Reaktionen der Kinder auf das Material, die Häufigkeit deren Benutzung, sowie die
Entwicklungsfortschritte der Kinder sind vertrauenswürdige Kriterien für die Ausschaltung, Abänderung und
Annahme der Mittel als Materialien an den Montessori-Schulen
• alle Eigenschaften (Farbe, Form,…) wurden durch ausführliche Versuche festgelegt
Isolierung einer Eigenschaft:
• unter vielen Eigenschaften muss eine einzige des Gegenstands isoliert werden
• es müssen Gegenstände vorbereitet werden, die – bis auf die sich ändernde Eigenschaft – völlig gleich sind
--> anderenfalls ist es nicht möglich, nur einen einzigen Sinn zu schulen, da er durch einen anderen
unterstützt wird
• große Klarheit der Differenzierung der Dinge lässt sich erreichen --> Grundlage des Interesses am
Unterscheiden
• psychologische Seite: Sinne müssen so weit wie möglich isoliert werden, um einzelne Eigenschaften besser
hervorheben zu können (z.B. nicht gleichzeitig Form & Temperatur…)
• der Isolierungsprozess kann 2-facher Natur sein: 1. kann er sich auf den von jedem Umwelteinfluss
isolierten Menschen beziehen oder 2. auf das nur eine Eigenschaft aufweisende Material
• das Kind erforscht von Natur aus gerne die Umwelt --> schließt wohlwollend die Augen, um Formen &
Geräusche genau kennen zu lernen
Kira- Anzahl der Beiträge: 6
Anmeldedatum: 14.11.08
Alter: 22
Ort: Lippstadt
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